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Kommunalwahlprogramm

Entwicklung der wachsenden Stadt

- Ober­zen­trum und gleich­zei­tig „Stadt der kur­zen Wege“. Kiel ver­sorgt seine Bevöl­ke­rung und die Region mit Gütern des täg­li­chen und des spe­zi­fi­schen, höhe­ren Bedarfs. Des­halb muss die Funk­tion unse­rer Groß­stadt als Ober­zen­trum gestärkt wer­den. Das nützt Kiel und dem Umland. In den Stadt­tei­len ist Kiel dage­gen sinn­voll als „Stadt der kur­zen Wege“ zu gestal­ten, in denen Woh­nen, Arbei­ten und Leben mög­lich ist.

- Innen­stadt wei­ter ent­wi­ckeln, mehr Woh­nen in der Alt­stadt. Nach­dem mit Hilfe der SPD das Geschäfts­haus „Nord­licht“ am Alten Markt und das neue Park­haus in der Egger­stedt­straße ent­ste­hen, ist nun die Schaf­fung zusätz­li­chen Wohn­raums im Fokus (z.B. an der Alten Feu­er­wa­che und zwi­schen Schloss und Altem Markt). Außer­dem sol­len im Stadt­teil Hol­tenau auf dem Gelände des abzie­hen­den Mari­ne­flie­ger­ge­schwa­ders bezahl­bare Miet­woh­nun­gen ent­ste­hen, keine Stadtvillen.

- Mehr Was­ser in die Stadt. Der mari­time Cha­rak­ter macht Kiel ein­zig­ar­tig (wo sonst fah­ren Fäh­ren in die Innen­stadt?) und muss mehr belebt wer­den: Mit dem Aus­bau des Boots­ha­fens hin zum „Klei­nen Kiel“, der bil­li­ger ist als die schlichte Sanie­rung der Hols­ten­brü­cke, mit einem Stadt­strand an der See­ba­de­an­stalt Düs­tern­brook und mit einem Traditionssegler-Hafen.

Kommunalwahlprogramm

Gutes Wohnen in Kiel

- Bezahl­ba­ren Wohn­raum schaf­fen. Unsere Stadt braucht bezahl­bare Woh­nun­gen für junge Fami­lien und Stu­dierende genauso wie für Ältere, die wie­der in die Stadt zie­hen und barri­erefreien Wohn­raum suchen. Die Wohn­bau­flä­chen in der Innen­stadt sol­len des­halb akti­viert wer­den, genauso wie im Stadt­teil Hol­tenau auf dem Gelände des abzie­hen­den Mari­ne­flie­ger­ge­schwa­ders. Dort darf eine Wohn­be­bau­ung aber nicht die Ent­ste­hung von Arbeits­plät­zen behin­dern. Bei­des muss mög­lich sein.

- Alten Wohn­raum moder­ni­sie­ren. Mit Hilfe beste­hen­der Instru­mente kann eine Moder­ni­sie­rung vor allem des Geschoss­woh­nungs­baus gelin­gen. Wir stre­ben den Auf­bau einer kom­mu­na­len Woh­nungs­ge­sell­schaft unter Betei­li­gung der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger z.B. als Genos­sen­schaft bis zum Jahr 2014 an und wol­len mit ande­ren Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaf­ten koope­rie­ren. Mit Städ­te­bau­för­der­maß­nah­men muss das Wohn­um­feld wei­ter ver­bes­sert werden.

- Erb­pacht auch in Zukunft ver­ge­ben. Erb­bau­grund­stü­cke wer­den nicht an pri­vate Inves­to­ren ver­äu­ßert, son­dern blei­ben im Eigen­tum der Stadt, die sie vor allem an junge Fami­lien und Nor­mal­ver­die­ner ver­pach­tet. Erb­pacht ist und bleibt ein wich­ti­ges Instru­ment der sozia­len Stadtentwicklung.